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Steckbrief vor dem
Heimtierkauf
4. Streifenhörnchen
Allgemeines:
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Schreckhaft, explosiv startend
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Hauptaktivität morgens
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für Anfänger Einzelhaltung empfohlen, Paarhaltung
bei entsprechender Käfiggröße möglich
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Geruchsorientiert (Vorsicht bei regelmäßiger
Desinfektionsmittelanwendung im Käfig!)
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Werden in der Regel nur futter- und fingerzahm
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Handling: Handschuhe, Genickfalte - nie am Schwanz
hochnehmen (Vorsicht: Schwanzhautabriss!)
Anfälligkeit:
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Bei korrekter Haltung selten krank
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Hautveränderungen (Alopezie)
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Infektionen des Respirationstraktes (Standort!)
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Verstopfung und Verletzungen der Backentaschen
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Unfalltraumen
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Gelegentlich Epilepsie
Fütterung:
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Frisches Wasser (Nippeltränke), Hörnchenmischung
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Nüsse, Obst, Gemüse - an verschiedenen Stellen auslegen (Betätigung!)
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Gelegentlich Hackfleisch, Schinken, Schnittkäse,
hartgekochtes Ei, Mehlwürmer als tierische Eiweissquelle
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Rosinen, getrocknete Aprikosen,
Maiskolben, Cornflakes mit Honig, Bananen, Äpfel, Birnen, Möhren,
Weintrauben, Salat, gelegentlich Mehlwürmer
Unverzichtbares:
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Gitter- oder Kistenkäfig in Rechteckform
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Mindestabmessungen:
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90 cm Länge x
60 cm Tiefe x 120 cm Höhe
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Morgensonne, Liegebrett, Schlaf- und Vorratshäuschen
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Streifenhörnchen sind Höhlenbewohner,
brauchen Schlafplatz und 1 - 2 Vorratskammern!
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Laufrad: Durchmesser 20-25 cm (Looping) -
Achtung Suchtgefahr, dann nur zeitweise anbieten
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Polstermaterial (Heu, Stroh, Packpapierstreifen - keine
Watte, keine Bast- und Wollfäden!) - an verschiedenen Stellen auslegen (Betätigung)
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Unterschiedlich dicke Äste zum Klettern
nehmen, erspart das Krallen Schneiden
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Einstreu: Katzenstreu (wegen Staubbildung
kein Heu, Stroh, etc.)
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zweimal pro Woche reinigen, auch
Schlafkissen,
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Kletterbaum und Sitzbretter einmal pro
Woche mit 1%iger Desinfektionslösung reinigen.
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Sandbad (Spezialbadesand für Chinchillas)
oder Erdbad
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Organisierter Freilauf in der Wohnung in Ausnahmefällen,
wenn die Tiere soweit eingewöhnt sind, dass ein stressfreies Einfangen
wieder möglich ist
Lebenserwartung:
6 - 8 Jahre
Eignung:
Jugendliche ab 15 Jahre
© 2000 -2011 Text und
Bilder: Dr. Kristine Hucke, Wiesbaden
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