Tierarzt-Logo Kleintierpraxis Hucke Hund Katze
Logo Veterinärpraxis Dr. Hucke Wiesbaden
Tierarzt-Logo Kleintierpraxis Hucke Kaninchen Meerschweinchen

Dr. Kristine Hucke · Dotzheimer Str.135a 65197 Wiesbaden · Tel:0611/ 48908
Sprechz: Mo - Fr 9 - 12 u. 16 - 18 Uhr · praxis@tierarzt-hucke.de

Der Hund im Seniorenalter (1)

Wie mache ich einen alten Hund wieder „jung"?

Verhaltensmanagement

Alter – was ist das?

Es gibt normales und pathologisches Altern.
Dies abzugrenzen bzw. zu unterscheiden ist nicht leicht. Dies gilt sowohl für die Veterinärmedizin als auch für die Humanmedizin.

Alte Hunde sind im Gegensatz zum alten Menschen oft medizinisch unterbehandelt. Häufig sind sowohl Besitzer als auch Hund gemeinsam älter geworden. Diese Tierbesitzer sind oft auch vereinsamt, ihre Tiere sind oft die einzigen Kontaktlebewesen bzw. einzige Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt.

Welcher Hund ist alt?

Anatomische und physiologische Veränderungen sind Altern.
Körperliche und kognitive Veränderungen bestimmen den Grad des Alterns. Sie sind genetisch, durch körperliches „Fit-Erhalten“ (Vorsorge) und Erziehung beeinflussbar.

Daraus resultieren die individuellen Unterschiede:

  • Es gibt Individuen, die ihre körperlichen und geistigen Veränderungen gut beherrschen und mit ihnen gut umgehen können.
  • Es gibt Individuen, die ihre Alterung als mittlere Belastung empfinden und sie nur bedingt beherrschen.
  • Es gibt Individuen, die unter ihren anatomischen und physiologischen Veränderungen leiden.

Für unsere Hunde tragen wir hier ein großes Maß an Verantwortung.

Die Neurophysiologie und -pathologie ist für die kognitiven Veränderungen wichtig. Sie beeinflussen:

  • die Vokalisation
  • das Sehen
  • das Riechen
  • das Hören
  • und die Abstimmung der Sinnesorgane aufeinander.

Im Verhalten eines Hundes kann das Zusammenspiel der Sinnesorgane zur Bewältigung der alltäglichen Aufgaben gemessen werden.

Mit dem Fortschreiten der Tage, Monate und Jahre verändern sich:

  • das Interesse an Aktivität und Bewegung
  • der Appetit und das Körpergewicht
  • das Schlaf- und Ruheverhalten, nächtliches Wandern,
  • veränderter Tag- und Nachtrhythmus
  • die Durchblutung der Organe, besonders wichtig des Herzens und des Gehirns
  • die Kontrolle über die Muskulatur, besonders über die Schließmuskel
  • der Verschleiß von Gelenken, Muskeln und allen anderen Organen
  • die Körperpflege
  • die Aggressionskontrolle

Altern ist von Rasse und Individuum abhängig, aber beeinflussbar.

(c) Auszüge eines Vortrages von Dr. Wolf Dieter Schmidt von 2005
 Ein Service für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kleintierpraxis im BPT e.V.

weiter .....   [1] 2  3  4  5  6 

 

Zurück zur Geriatrie-Startseite:

Geriatrie-Startseite

 

Weitere Themen zur Geriatrie:

Geriatrie, der alte Hund, die alte Katze
Herzprobleme bei Seniorhunden
Nierenerkrankungen bei alten Tieren
Der Hund im Seniorenalter - Verhaltensmanagement
DISH = Desorientierung - Interaktions- und Schlafverhaltensänderungen - Hausverunreinigung

zurück nach oben...