- vor der Läufigkeit
Bereits vor der Läufigkeit kann eine
Ausleitungskur mit homöopathischen Mitteln oder Organopräparaten
durchgeführt werden. Die Kur dauert 2-4 Wochen und sollte vor der Läufigkeit
abgeschlossen sein.
- während der Läufigkeit
Die Läufigkeit bedeutet für die Hündin
körperlicher Stress, hier kann die körpereigene Abwehr gefördert werden. Das
Immunsystem kann mit Paramunitätsinducern gestärkt werden. Die Wirkung der
Kur hält etwa 3-4 Wochen an, also die gesamte Zeit der Läufigkeit.
- zum Zeitpunkt der Bedeckung
Hündinnen vor der ersten Bedeckung können
mit einer Bachblütenmischung ebenso unterstützt werden wie Hündinnen mit
schlechten Erfahrungen bei einem vorangegangenen Deckakt.
Ist eine längere Fahrt zum Deckrüden
notwendig, befürchten Sie dort einen höheren Infektionsdruck, kann auch
hierzu die Hündin durch eine Paramunisierung unterstützt werden.
- in der Trächtigkeit
Während der Trächtigkeit verändern sich
manche Hündinnen in ihrer Gemütslage. ruhigen, apathischen Hunden kann
ebenso wie aggressiv reagierenden Hündinnen durch Bachblüten geholfen
werden.
- vor der Geburt
Eine Erleichterung für die Hündin durch
einen elastischeren weichen Geburtsweg kann wiederum durch
homöopathische Gaben erreicht werden
Auch hier kann eine Paramunisierung bei
Würfen im Winter oder bei grippalen Infekten der Kontaktpersonen
unterstützend gegeben werden.
- während der Geburt
Bei Wehenschwächen bei größeren Würfen
können homöopathische Gaben, soweit es keine Geburtsstörung durch
eingeklemmte Welpen ist, der Hündin Unterstützung geben.
Für die Erschöpfung danach sowie die
Welpen nach der Geburt sind Bachblütenmischungen hilfreich.
Zur Uterusrückbildung sowie bei mangelnder
Milchbildung besonders bei großen Würfen helfen wiederum homöopathische
Gaben.
Die Medikamente der Regulationsmedizin
müssen an die Hündin und die jeweilige Situation angepasst sein,
deshalb sind hier allgemeine Medikamentennamen, wie auf allen Seiten dieser
Homepage, nicht angegeben.
Da Eigendiagnosen und Eigenmedikationen
der Züchter oft mit Gefahren für Mutterhündin sowie die Welpen einhergehen
können, empfehlen wir eine engmaschige Kontrolle und Beratung durch den
Tierarzt. Er kennt die Hündin sowie die jeweilige Seuchengefahr, ob
Parvovirose, Herpes oder Husten-Infektionen, in Ihrem Wohnbereich.
Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihren
Tierarzt!
© 2000 -2011 Text und Bilder: Dr. Kristine Hucke, Wiesbaden