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Der Tod eines Tieres (4)

Leidet mein Tier im Tod?

Der medizinische Fachausdruck für Einschläfern lautet " Euthanasie ", was aus dem Griechischen kommt und übersetzt "gutes Sterben " heißt (Eu=gut, thanatos=Tod).
Viele Tierhalter haben dennoch Bedenken, das Tier könne beim Einschläfern leiden, den Tod bewusst erleben. Diese Sorge ist unbegründet.

Wird ein Tier eingeschläfert, erhält es eine Spritze mit einem Narkotikum, genauso wie bei operativen Eingriffen oder Zahnsteinentfernungen. Das Tier wird so zunächst in eine tiefe Narkose versetzt, Schmerzempfinden und Wahrnehmung werden vollkommen ausgeschaltet. Erst danach erhält das Tier eine Überdosis eines Medikamentes, in tiefer Narkose hört es dann auf zu atmen, das Herz hört auf zu schlagen. Das Tier nimmt davon jedoch nichts mehr wahr!
Unter Umständen kann es schon mal sein, dass sich das Tier während oder nach dem Einschläfern noch bewegt, Kot oder Harn absetzt. Diese Abläufe finden aber keineswegs bewusst statt, das Tier bekommt davon nichts mehr mit. Bei der Muskelbewegung handelt es sich lediglich um eine Art Reflex, der auf rein biochemische Vorgänge im Körper zurückzuführen ist. Kot- und Harnabsatz entsteht durch die Erschlaffung der jeweiligen Schließmuskeln.

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