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Der Tod eines Tieres (5)

Wer soll in der Schweren Stunde dabei sein?

Ob man als Halter anwesend sein möchte, wenn das Tier eingeschläfert wird, ist eine sehr persönliche Entscheidung, für die es kein allgemeingültiges Richtig oder Falsch gibt.

Wer glaubt, mit der Situation nicht umgehen und fertig werden zu können, sollte lieber darauf verzichten.
Diese Frage sollte nicht erst in letzter Minute entschieden werden. Dies spontan zu tun, wenn die Situation kurz bevorsteht, kann leicht überfordern. Die daraus entstehende Unruhe kann sich auf das Tier übertragen. Ebenso sollte vorher überlegt werden, ob die Begleitung eines nahe stehenden, vertrauten Menschen hilfreich sein könnte und erwünscht ist.
War das Tier Mitglied einer Familie mit Kindern, so sollten auch diese auf Wunsch die Möglichkeit haben, das Tier in seinen letzten Minuten zu begleiten. Besonders für Kinder kann es wichtig sein, dass ein vertrautes Tier nicht einfach aus ihrem Leben verschwindet. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder, die dabei sind, wenn ihr Tier ruhig einschläft, und sich so mit eigenen Augen vergewissern können, dass es ihm dabei gut geht, mit dem Verlust erstaunlich gut umgehen können.
Aus eigenen Erfahrungen warnen wir jedoch davor, die Entscheidung, ob ein Tier eingeschläfert werden muss, auf die Kinder zu übertragen. Diese sind bei Entscheidungen über Leidenlassen oder Erlösen ihres Heimtieres sehr oft überfordert, die Entscheidung sollten die Eltern übernehmen und dem Kind die Gründe deutlich erläutern.

Plötzlicher Tod des Tieres

Stirbt ein Tier bei einem Unfall oder durch eine akute Notfallerkrankung, bedeutet das für den Halter die plötzliche Konfrontation mit dem Tod. Er konnte sich auf den Abschied innerlich nicht einstellen und vorbereiten. Dadurch kann zunächst ein Schockzustand ausgelöst werden, sehr oft folgen darauf Schuldgefühle. Der Halter macht sich Vorwürfe, seine Aufsichts- und Sorgfaltspflicht nicht gerecht geworden zu sein. Aber kein Tier kann vor allen Risiken bewahrt werden. Ein gewisser Trost ist:
Das Tier hat dank gewisser Freiheiten sein Leben besonders intensiv erlebt

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