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Der Tod eines Tieres (7)

Trauer um das Tier - ist das normal?

Trauer ist ein Teil jeder Beziehung zwischen zwei Lebewesen.
Die Mensch - Tier - Beziehung bildet da keine Ausnahme.
Eine Zeit der Trauer nach dem Tod eines Tieres ist also völlig normal.
Die Trauer um ein Tier gestaltet sich individuell und kann unter Umständen sehr intensiv sein und lange dauern. Der Tierhalter sollte versuchen, sich nicht dagegen zu wehren und seine Traurigkeit zu akzeptieren.
Der Verlust betrifft aber nicht nur den vertrauten Gefährten, sondern auch die gemeinsamen Aktivitäten, zum Beispiel Spaziergänge oder gemütliche Schmusestunden auf dem Sofa. Dass auch dieses vermisst wird, muss erkannt und akzeptiert werden. Wer sich dafür Zeit lässt, schafft es meist leichter, die Trauer zu überwinden.

Was hilft bei der Trauer?

Der Tränen und Trauer um einen geliebten Familienangehörigen, auch eines Tieres, sollte sich niemand schämen!
Gespräche mit Freunden oder der Familie helfen meistens am besten. Nicht immer kann aber erwartet werden, dass diese die Trauer um ein Tier wirklich nachempfinden und verstehen können. Dies ist nicht etwa böse Absicht, sondern lediglich Ausdruck unterschiedlicher Sichtweisen und Erfahrungen. Dennoch ist die Trauer eines Tierhalters normal und sein gutes Recht - auch wenn das Umfeld dies nicht unbedingt immer anerkennt. Verständnisvolle Zuhörer können auch der Tierarzt oder sein Praxisteam sein. Sie erleben tagtäglich Freud und Leid mit Tieren und können die Gefühle eines trauernden Tierhalters verstehen.
Vielleicht kann der Tierarzt Kontakt zu anderen Tierhaltern, die in der gleiche Situation sind, vermitteln, so dass die Trauer um ein Tier gemeinsam bewältigt werden kann.
Wer trotz allem merkt, dass er mit seiner Trauer allein nicht fertig wird, sollte einen Besuch beim Tierarzt oder Hausarzt nicht scheuen. Diese stehen bei der Suche nach einer geeigneten professionellen Beratung und Hilfe gern zur Seite.

Soll ein neues Tier ins Haus?

Manche Menschen können sich ein Leben ohne Tier nicht vorstellen. Sie suchen sich im Tierheim oder beim Züchter sofort einen neuen Gefährten. Andere können sich nicht sogleich dafür entscheiden. Wie auch immer sich ein Tierhalter verhält, wichtig ist allein, dass er den für sich richtigen Zeitpunkt und Weg findet.
Die Dinge zu überstürzen ist weder im Sinne des Tierhalters noch des neuen Tieres.
Sinnvoll kann es sein, sich frühzeitig zu überlegen, was wird, wenn das alte Tier einmal sterben sollte. Also bereits dann, wenn es in die Jahre kommt oder krank wird. Oft ist es vorteilhaft, schon dann ein zweites, junges Tier ins Haus zu holen. Das zweite Gefährte schafft Lebensfreude und hilft, die spätere Trauer um das erste Tier zu erleichtern.

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