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Die Hündin in der Zucht - Zuchtunterstützung - Info aus der Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Die Hündin in der Zucht

Teil 6 - B :
Zuchtunterstützende Massnahmen

 

6.2. Regulationsmedizinische Unterstützung der Zuchthündin:

- vor der Läufigkeit

Bereits vor der Läufigkeit kann eine Ausleitungskur mit homöopathischen Mitteln oder Organopräparaten durchgeführt werden. Die Kur dauert 2-4 Wochen und sollte vor der Läufigkeit abgeschlossen sein.

- während der Läufigkeit

Die Läufigkeit bedeutet für die Hündin körperlicher Stress, hier kann die körpereigene Abwehr gefördert werden. Das Immunsystem kann mit Paramunitätsinducern gestärkt werden. Die Wirkung der Kur hält etwa 3-4 Wochen an, also die gesamte Zeit der Läufigkeit.

- zum Zeitpunkt der Bedeckung

Hündinnen vor der ersten Bedeckung können mit einer Bachblütenmischung ebenso unterstützt werden wie Hündinnen mit schlechten Erfahrungen bei einem vorangegangenen Deckakt. Ist eine längere Fahrt zum Deckrüden notwendig, befürchten Sie dort einen höheren Infektionsdruck, kann auch hierzu die Hündin durch eine Paramunisierung unterstützt werden.

- in der Trächtigkeit

Während der Trächtigkeit verändern sich manche Hündinnen in ihrer Gemütslage. ruhigen, apathischen Hunden kann ebenso wie aggressiv reagierenden Hündinnen durch Bachblüten geholfen werden.

- vor der Geburt

Eine Erleichterung für die Hündin durch einen elastischeren weichen Geburtsweg kann wiederum durch homöopathische Gaben erreicht werden Auch hier kann eine Paramunisierung bei Würfen im Winter oder bei grippalen Infekten der Kontaktpersonen unterstützend gegeben werden.

- während der Geburt

Bei Wehenschwächen bei größeren Würfen können homöopathische Gaben, soweit es keine Geburtsstörung durch eingeklemmte Welpen ist, der Hündin Unterstützung geben. Für die Erschöpfung danach sowie die Welpen nach der Geburt sind Bachblütenmischungen hilfreich. Zur Uterusrückbildung sowie bei mangelnder Milchbildung besonders bei großen Würfen helfen wiederum homöopathische Gaben.

Die Medikamente der Regulationsmedizin müssen an die Hündin und die jeweilige Situation angepasst sein, deshalb sind hier allgemeine Medikamentennamen, wie auf allen Seiten dieser Homepage, nicht angegeben.

Da Eigendiagnosen und Eigenmedikationen der Züchter oft mit Gefahren für Mutterhündin sowie die Welpen einhergehen können, empfehlen wir eine engmaschige Kontrolle und Beratung durch den Tierarzt. Er kennt die Hündin sowie die jeweilige Seuchengefahr, ob Parvovirose, Herpes oder Husten-Infektionen, in Ihrem Wohnbereich.

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihren Tierarzt!

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Weitere Themen zur Zucht:

Teil 1: Die Läufigkeit der Hündin
Teil 2: Die Trächtigkeit
Teil 3: Die Geburt
Teil 4: Die Hündin nach der Geburt
Teil 5: Die Welpen in der Nachgeburtsphase
Teil 6: Zuchtunterstützende Massnahmen

Praxis:

Dr. Kristine Hucke
Dotzheimer Str.135a
65197 Wiesbaden
Tel: 0611 - 48 908

Sprechzeiten:

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