Dr. med. vet. Kristine Hucke, prakt. Tierärztin
Dotzheimer Str. 135a, 65197 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 48908
 

 

Motorradtour 2005

Slowenien

Bled - Milstätter See - Nockalmstrasse - Schönfeldsattel - Dientner Sattel -
Filzensattel - Hintermoos
 
Es ist packen angesagt. Die Heimreise steht bevor. Die Strecke ist uns für einen Tag zu weit, wir werden bei Claudia, Elke und Helga in Maria Alm erwartet. So starten wir am Morgen, benutzen den stickigen Karawankentunnel, verlassen bei Villach die Autobahn und reihen uns in den Verkehrsstrom auf der Bundesstrasse 98 zum Milstätter See ein. 80 – 50 – 60 – 80 – 70 – 50 – 70 – 60 , die Geschwindigkeitsbeschränkungen der Österreicher lassen keinen Fahrspass aufkommen, irgendwann trödeln auch wir in der Schlange mit 50 – 60 dahin, schneller lohnt sich nicht, man muss eh nach 200 m wieder abbremsen.
 

Kurvenräubern ....

 In Radentheim biegen wir ab, wir wollen die Nockalmstrasse auf unseren Weg nach Norden benutzen.

Die Maut ist nicht billig, es erwartet uns aber ein wunderschöner Tag im Hochgebirge. Sonne, Kurven, Kühe, Schafe, Viehgitter lassen den Tag abwechselungsreich werden.

Die Höchstgeschwindigkeit von 70km/h sind dabei kein Problem, die Landschaft ist viel zu schön zum Rasen!

 
In Innerkrems geht es dann rechts ab über den Schönfeld-Sattel und das Bundschuhtal hinunter nach Pichlern. Nach einem guten Mittagessen geht es weiter über den Radstädter Tauernpass nach Radstadt und weiter nach Bischofshofen.Hier beginnt der letzte Kurvenspass unseres Urlaubs: Über Mühlbach am Hochkönig und den Dientner Sattel hinauf  und den Filzensattel hinab nach Hintermoos.

Eine gute Portion Kas’spatzn mit einen kühlen Bier beim Bachwinkel –Wirt runden den schönen Tag ab.

... auf der Nockalmstrasse

 

 

Ein schöner Urlaub war's -
letzte Sonnenstrahlen in Österreich

Der Abschied aus den Alpen fällt uns am nächsten Tag nicht allzu schwer. Dicke Wolken kündigen schon am Morgen die Schlechtwetterfront an. Am Walchensee regnet es bereits so stark, dass wir alle Schotten schliessen müssen, Regenkombi, dicke Handschuhe sind für die folgende Wasserfahrt angesagt. Die Sicht ist miserabel, der Verkehr dicht, in der Holledau erwischt uns noch ein Wolkenbruch, wir fahren von der Autobahn ab und suchen uns eine kleine Gaststätte zum Trocknen und Aufwärmen. Nach einer guten heissen Spargelsuppe geht es trocken weiter und siehe da im Frankenland begrüßt uns schon ein kleiner Sonnenstrahl. Lieber so als den ganzen Urlaub Regen! Ich freue mich schon auf die nächste Entdeckungstour in Europa, aber auch Slowenien ist jederzeit eine neue Reise wert!

 

 

 

© 2000 - 2010 Text und Bilder: Dr. med. vet. Kristine Hucke, Wiesbaden