| Es ist wieder soweit, Ostern steht vor der Tür, wir planen.... Wieder an den Lago Maggiorre oder doch weiter? Wir planen eine Woche Urlaub und als Hauptziel Cinque Terra, diese schöne Küstenlandschaft Italiens. Schnell sind passende Karten und Reisebücher gekauft und dann kommt schon der Karfreitag, es geht los! |
Cinque Terre |
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| Mein neues Motorrad, eine Africa Twin RD06 greift bereits auf
der Autobahn gen Süden kräftig aus, auch das Fahren mit Gepäck ist einfacher
geworden, die Twin pendelt nicht so schnell bei Geschwindigkeiten über 120 km/h.
So erreichen wir am späten Vormittag Bregenz und den Pfändertunnel und stehen
erst mal im Stau. Der Pfändertunnel-Stau. Wir kommen gut voran, denn wir wollen
ja noch weiter in den Süden und deshalb noch etwas Autobahnkilometer nutzen. Die
Landstrasse über Dornbirn, Götzis und Feldkirch Richtung Vaduz kenne ich schon
vom Vorjahr, es ist eine gute Alternative, aber wir wollen ja weiter. Flott
(nach Schweizer Geschwindigkeitsbestimmungen) geht es weiter auf der E 43
Richtung Chur. Kurz hinter Chur staut es sich wieder, die Autobahn endet hier
und geht in eine breite Strasse zum San Bernardino über.
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| Wir fahren ab, machen
eine Pause bei Tamis, studieren die Karten und entscheiden uns für einen Umweg
durch das Vorderrheintal über Flims nach Disentis/Mustér. Es ist eine schöne
Strasse mit schönen Blicken ins Rheintal. Hier biegen wir ab Richtung
Lukmanierpass, mit 1916m eine der niedrigsten Übergänge des Alpenhauptkammes in
der Schweiz, aber auch eine herrlich zu fahrende, wenig frequentierte Verbindung
nach Italien. Zunächst noch die wunderschöne Natur bewundern, fahre ich flott
mit meiner Twin die ersten Kurven. Die Strasse ist trocken, die Sonne scheint,
herrliches Motorradwetter. Bereits auf der Hälfte der Strecke wird der
Temperaturunterschied im Vergleich zum Rheintal spürbar, und schon bald bemerke
ich auch die Tücken in den wenigen Tunneln, besonders kurz vor dem Stausee: In
den Tunneln muss mit Eisplatten gerechnet werden. Oben angekommen, bewundern wir die große
Staumauer des Lai da Sontga Maria.
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| Es geht weiter über die Kantonsgrenze ins
Tessin, es wird wieder wärmer, die Landschaft und die einfache Streckenführung
lässt die Augen über die schöne Wiesen und die vergletscherten Berge der Adulagruppe gleiten. Noch wenige Kehren hinab nach Olivone und weiter auf der
Landstrasse nach Biasca. Wir fahren wieder auf der Autobahn (E35) weiter bis Como
und suchen uns dort unseren Campingplatz für den ersten Abend. Beim Gläschen
Wein beschliessen wir unseren ersten Urlaubstag.
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© 2000 - 2010 Text und Bilder: Dr. med. vet. Kristine Hucke, Wiesbaden