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Eigenbluttherapie
Auto-Sanguis-Stufentherapie

Bei der Eigenbluttherapie werden dem Patienten zunächst eine kleine Menge Blut entnommen, um es anschließend wieder zu injizieren, bei manchen Methoden wird das Blut vorher aufbereitet.

Dieses  Therapieverfahren wird hauptsächlich zur Stärkung und Umstimmung des Immunsystems angewandt, bei vielen chronischen Erkrankungen wie Infektionen oder Entzündungen, bei Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien, Asthma, Atemwegserkrankungen, chronischen Verdauungsstörungen, insgesamt in der Therapie alter Tiere.

Diese  Umstimmungstherapie hat zum Ziel, den Körper zu einem Stimmungs-wechsel anzuregen. Der erkrankte oder gestörte Organismus soll dabei die Chance erhalten, sich neu einzustimmen um die Heilanstöße von außen besser aufzunehmen.

Klassische Eigenbluttherapie

Bei der klassischen Eigenbluttherapie wird dem Patienten aus der Vene Blut entnommen und anschließend unverändert und unter die Haut (subkutan) oder in den Muskel (intramuskulär) zurückgespritzt. Die Eigenbluttherapie wird als „unspezifische Reiztherapien“ oder unspezifische Umstimmungstherapien angewendet, der Körper erkennt das von außen zugeführte Blut und reagiert darauf.

Potenzierte Eigenbluttherapie:

Das entnommene Blut wird verdünnt und wieder subcutan injiziert.
Krankheitsauslösende oder krankheitstragende Substanzen, die in einer verdünnten Form dem Organismus ähnlich einer Impfung erneut zurückgeführt werden, nennt man Nosoden. Die informationsreichste Nosode eines Lebewesen ist dessen eigenes Blut, dort sind alle Krankheitsinformationen enthalten.
Dr. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, betont, damit aus dem krankmachenden Stoff ein Heilmittel werden kann, ist eine Umwandlung im Sinne einer Verfeinerung erforderlich.
Durch „Verschütteln“ wird das Blut in diesem Prozess verfeinert. Dabei wird je nach Krankheitsbild eine krankheitsspezifische,  homöopathisch aufbereitete Trägerflüssigkeit zum Verdünnen des Blutes benutzt.

Auto-Sanguis-Stufentherapie:

Die Auto-Sanguis-Stufentherapie nach Reckeweg ist eine besondere Form der Eigenblutbehandlung,
Sie ist eine Kombinationsbehandlung von Eigenblut mit Nosoden, Biotherapeutika und homöopathischen Mitteln. Nach Dr. Reckeweg sind Krankheiten sinnvolle biologische Reaktionen des Organismus, die der Ausleitung von so genannten Homotoxinen dienen. Homotoxine sind Giftstoffe, die entweder von außen in den Organismus eindringen oder im Stoffwechsel anfallen.
Die Auto-Sanguis-Stufentherapie bei Tier besteht aus der Kombination einer potenzierten Eigenbluttherapie bzw. Nosode mit antihomotoxischen Heilmitteln.  Dabei wird das entnommene Blut in (meistens) 3 Stufen verdünnt und nach jeder Verdünnungsstufe subcutan gespritzt.

Durch die drei Stufen wird beim Patienten

  • eine Ausleitung der Giftstoffe angeregt,
  • eine Stoffwechsel regulierende Aktivierung angeregt und
  • ein Organpräparat mit den Organzellinformationen dem erkrankten Organ zugeführt.
 

Heute würde man sagen:
Ein Reset der Zellen des erkrankten Organs durchführen"

 

Nebenwirkungen

Die verschiedenen Eigenbluttherapie-Verfahren sind als Reiz-Reaktionstherapien klassische naturheilkundliche Verfahren.
Dabei handelt es sich um Umstimmungstherapien.

Die Umstimmungstherapie hat zum Ziel, den Körper zu einem Stimmungswechsel anzuregen. Der erkrankte oder gestörte Organismus soll dabei die Chance erhalten, sich neu einzustimmen um die Heilanstöße von außen besser aufzunehmen.
Wie bei anderen Reiz-Reaktionsverfahren auch, kann der anfängliche Reiz zu einer sogenannten Erstverschlimmerung führen, man bemerkt eine deutliche Müdigkeit des Tieres, die dann rasch in das Gegenteil, in eine Verbesserung umschlägt.
Die Erstverschlimmerung bedeutet, dass eine nicht ausreichend durch das Immunsystem bekämpfte chronisch gewordene Krankheit in einen akuten Zustand zurücküberführt wird. Dadurch wird eine kräftige Antwort des Immunsystems ausgelöst und die Heilung kann erfolgen. „Da reagiert etwas“

Bei welchen Erkrankungen empfiehlt sich eine Eigenblutbehandlung?

Geriatrie –  als Umstimmungs- Aktivierungstherapien bei den älteren Patienten
Zur Leistungssteigerung bei älteren Patienten
Allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
Erkrankungen des Bewegungsapparates (entzündliche und degenerative Prozesse im Bereich Wirbelsäule, Gelenke, aber auch akute Verletzungen der Bänder und Muskeln)
Altersbedingte Herz-Kreislauferkrankungen
Chronische Schmerzzustände
Erkrankungen der Haut und Unterhaut (u.a. bei Allergien, Mykosen, Phlegmone)
Erkrankungen der Atemwege (z.b.akute virale und bakterielle Infektionen, akute Bronchitis, chronisch obstruktive Bronchitis, Allergien)
Erkrankungen des Verdauungsapparates (Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm)
Erkrankungen der Harnwege (Nieren, Blase)
Erkrankungen des Stoffwechsels
Schlecht heilende Wunden


Eigenblut-Durchführung

Zunächst werden 3 Injektionen innerhalb von etwa 10 Tagen angesetzt, die zu einer Umstimmung der Erkrankung anregen. Vor jeder Injektion erfolgt eine Untersuchung und Einschätzung des Krankheitsverlaufes.

Nach 2 Wochen erfolgt eine Kontrolle des Patienten und Besprechung der noch vorhandenen Symptome oder des Genesungsverlaufes.
In größeren Abständen (Wochen oder Monaten) können weitere Nachbehandlungen die Genesung festigen oder erneute Korrekturen vornehmen.

 

Fazit

Die Eigenbluttherapie ist nebenwirkungsarm,
die sogenannte Erstverschlimmerung mit Müdigkeit ist zu beachten.


Das biologische Verfahren wird von Schulmedizinern kritisch gesehen, weil die Homöopathie nicht evidenzbasiert bewiesen werden kann, aber die bisherigen Erfolge durch biologische Therapieverfahren, auch in unserer Praxis, verstärken mich dabei, diese Form anzubieten um vielen chronisch Kranken eine Vielzahl von Medikamentengaben und deren Nebenwirkungen zu ersparen oder ganz zu vermeiden.

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