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Magen-Darm-Schonkost - Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Schonkost für Hund und Katze

Erkrankung von Magen- Darm- Trakt,
Leber und Pankreas (1)

Ein funktionierendes Magen-Darm-System braucht jedes Tier, um ausreichend Nährstoffe aufzunehmen und den Körper mit lebenswichtigen Bausteinen zu versorgen – kurzum, um langfristig gesund zu bleiben.

Das Verdauungssystem ist hoch komplex. Neben Magen, Dünndarm und Dickdarm zählen auch die beiden großen Anhangsdrüsen, Leber und Bauchspeicheldrüse, zum Verdauungsapparat.

Jedes dieser Organsysteme hat eigene Aufgaben, die einen reibungslosen Ablauf der Nährstoffaufspaltung und -aufnahme gewährleisten.

Der Magen dient als Nahrungsspeicher und leitet die Verdauung ein, insbesondere von Fetten und Eiweißen.

Bei der Magendrehung handelt es sich um ein akutes Krankheitsgeschehen, das häufig tödlich endet.

Betroffen sind überwiegend große Hunderassen, meist im mittleren oder höheren Alter.

Der Magen bläht sich auf und dreht sich in der Folge um die eigene Längsachse.
Der Hund versucht zu erbrechen. Das zeigt sich als Würgen und Aufstoßen, wobei der Hund vermehrt speichelt.

Durch hochgradige Schmerzen im Bauchraum wird das Tier unruhig. Mit Fortschreiten der Symptome kommt es zum Kreislaufzusammenbruch.

Eine schnellstmögliche Operation ist die einzige Rettung.

Tipps, um das Risiko einer Magendrehung zu minimieren:
• Fütterung von kleineren Portionen über den Tag verteilt
• Stress während der Fütterung vermeiden
• Bewegung direkt vor und nach der Fütterung vermeiden
• Nicht aus erhöhten Näpfen füttern

Der Mageninhalt wird weiter in den Dünndarm transportiert. Dieser ist der wichtigste Ort für die Aufspaltung und Aufnahme der Nahrungsbestandteile. Die Darmzellen sind hierfür hochspezialisiert und haben durch die Ausbildung sogenannter Zotten eine sehr große Oberfläche.

Im Dünndarm werden auch Flüssigkeit und Elektrolyte resorbiert, also über die Darmwand ins Blut aufgenommen. Aufgespalten werden die Proteine, Kohlenhydrate und Fette in der Nahrung durch Enzyme, die größtenteils in der Bauchspeicheldrüse produziert werden.

Die Leber bildet die Gallenflüssigkeit und übernimmt damit eine bedeutende Aufgabe bei der Fettverdauung. Mithilfe der Gallensäuren werden die Fette so gelöst, dass sie im Dünndarm ins Blut aufgenommen werden können.
Die Gallensäuren gelangen über die Blutbahn zurück in die Leber – ein effizientes „Recyclingsystem“.

Besonders wichtig für eine gesunde Verdauung ist außerdem eine ausgewogene Besiedelung des Darms mit Mikroorganismen. Eine stabile Darmflora sorgt für eine gute Immunabwehr im Darm und kann vor schädlichen Bakterien schützen.

Text:
Mit freundlicher Genehmigung der Schlüterschen Verwaltungsgesellschaft mbH vom 23.5.2013 Quellnennung: Der Praktische Tierarzt 94 (Ausgabe 4/2013) - Sonderheft 1/13 "Diät für Haustiere" (E-Paper), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, (Seite 13 - 17).

 

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