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Magen-Darm-Schonkost - Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Schonkost für Hund und Katze

Erkrankung von Magen- Darm- Trakt,
Leber und Pankreas (4)

Chronische Erkrankungen von Magen und Darm

Kommt es über einen längeren Zeitraum immer wieder zu Erbrechen und Durchfall, hat die Erkrankung einen chronischen Status erreicht.

Die Tiere verlieren an Gewicht und das Fell wird stumpf, manchmal kommen Hautveränderungen hinzu. Eine Abklärung durch den Tierarzt sollte unbedingt erfolgen. Das kann eine große Herausforderung sein, da die möglichen Ursachen mannigfaltig sind.

Chronische Erkrankungen können unter anderem aufgrund von Bakterien, Tumoren oder chronischen Entzündungen vorliegen.

Die häufigste chronisch-entzündliche Darmerkrankung ist die Inflammatory bowel disease (IBD), bei der das Immunsystem außer Kontrolle gerät.
Durch die Fütterung von hyposensitivem Futter kann eine Besserung eintreten, unter Umständen müssen Kortikosteroide und Antibiotika eingesetzt werden.

Neben Blut- und Kotuntersuchungen können bei chronischen Veränderungen eine Endoskopie von Magen oder Darm und eine Biopsieentnahme Aufschluss geben.

Zur Therapie werden entsprechend der zugrunde liegenden Ursache neben Medikamenten zur symptomatischen Behandlung des Erbrechens Magenschutzpräparate verwendet.

Chronische Dünndarmdurchfälle können mit bakterieller Überwucherung einhergehen und auf Antibiotika ansprechen. Eventuell müssen auch Vitamin-B12-Injektionen vom Tierarzt verabreicht werden.

Im Management der oft schwer zu therapierenden chronischen Erkrankungen spielt die Fütterung ebenfalls eine bedeutende Rolle. Die kranken Tiere sollten häufig kleine Mahlzeiten erhalten, bei Magenerkrankungen sollte das Futter flüssig bis suppig sein.
Magenschonend sind fettarme Diäten mit einem geringen Faseranteil, die kommerziell erhältlich sind. Bei starken Gewichtsverlusten durch Dünndarmerkrankungen ist es eventuell notwendig, fettreicher zu füttern.

Wichtig bleibt aber auch hier eine hohe Verdaulichkeit:
als Proteinquelle mageres Fleisch, dazu gekochter Reis. Wird längerfristig selber gekocht, ist es wichtig, Mineralfutter zuzugeben

Text:
Mit freundlicher Genehmigung der Schlüterschen Verwaltungsgesellschaft mbH vom 23.5.2013 Quellnennung: Der Praktische Tierarzt 94 (Ausgabe 4/2013) - Sonderheft 1/13 "Diät für Haustiere" (E-Paper), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, (Seite 13 - 17).

 

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