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Heimtierfütterung - Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Das Einmaleins
der Heimtierfütterung

Gesunde Nahrung für Kaninchen und Nagetiere (1)

Millionen von Kaninchen und Nagetieren wie Meerschweinchen oder Chinchillas leben als Heimtiere in Privathaushalten. Besonders beliebt sind die kleinen Begleiter bei Familien mit Kindern.
Sie benötigen weniger Platz und Zeit als ein Hund und viele denken, sie seien anspruchslos in der Haltung und Pflege.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Bevor Kaninchen und Co. einziehen, sollte es selbstverständlich sein, sich über die Bedürfnisse und artgerechte Fütterung der Tiere zu informieren.

Fehler können fatale Folgen für das Wohlbefinden die Gesundheit haben.

Meerschweinchen brauchen Vitamin C

Meerschweinchen sind auf eine ausreichende Vitamin- C-Zufuhr angewiesen. Ihr Körper kann Vitamin C nicht selber herstellen, sodass es notwendig werden kann, dem Futter Vitamin C zuzugeben.

Mangelzustände machen die Tiere krank.
Es können Zahn- und Knochenprobleme auftreten, außerdem kann der gesamte Körper so geschwächt werden, dass die Meerschweinchen an dem Mangel sterben können.

Besonders im Winter und bei Erkrankungen sollte auf die ausreichende Zufütterung geachtet werden.
Tragende Tiere haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf, der bei der Fütterung berücksichtigt werden sollte.

Die Gabe von Vitamintropfen ins Trinkwasser ist eine Möglichkeit, den Mangel zu kompensieren. Da Vitamin C wasserlöslich ist, werden überschüssige Mengen über den Urin ausgeschieden.
Eine Überdosierung ist folglich nicht möglich.

 

Um zu verstehen, was die Tiere brauchen, lohnt es sich, ihre Herkunft und physiologischen Besonderheiten näher zu betrachten.

Die Heimat des Kaninchens ist Spanien, die der Meerschweinchen Südamerika. Beides sind karge, trockene Umgebungen, an die sich das Verdauungssystem der Tiere optimal angepasst hat. Rationen mit vielen Gräsern und Kräutern stehen auf dem Speiseplan der wildlebenden Vorfahren.
Der Darm der Tiere ist im Verhältnis zu ihrem kleinen Körper sehr lang. Im Gegensatz zu dem des Menschen ist er in der Lage, einen wichtigen Bestandteil pflanzlicher Nahrung zu verarbeiten: Zellulose. Das geschieht mithilfe einer Vielzahl von Mikroorganismen im Dickdarm, die die Zellulose in kleinere Bestandteile aufspalten und auf diese Weise dem Körper zur Verfügung stellen.

Damit die Muskulatur des Magen-Darm-Systems ständig in Bewegung bleibt, müssen Kaninchen kontinuierlich vor sich hin mümmeln. Ungefähr hundert Mahlzeiten nehmen sie pro Tag auf.
Fasten dürfen die Tiere aus diesem Grund nie, auch nicht vor einer Narkose beim Tierarzt.

Text:
Mit freundlicher Genehmigung der Schlüterschen Verwaltungsgesellschaft mbH vom 23.5.2013 Quellnennung: Der Praktische Tierarzt 94 (Ausgabe 4/2013) - Sonderheft 1/13 "Diät für Haustiere" (E-Paper), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, (Seite 41 - 43).

 

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