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Magen-Darm-Schonkost - Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Schonkost für Hund und Katze

Erkrankung von Magen- Darm- Trakt,
Leber und Pankreas (7)

Kranke Bauchspeicheldrüse: Es fehlen die Enzyme

Die Bauchspeicheldrüse stellt die Enzyme her, die für die Verdauung der einzelnen Nahrungsbestandteile notwendig sind.

Bei einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, des sogenannten Pankreas, werden die Enzyme Lipase, Amylase und Trypsin nicht oder nur noch in geringer Menge synthetisiert. Die Folge ist, dass Nahrungsbestandteile nicht aufgespalten werden können und die Energie der aufgenommenen Nahrung nicht nutzbar ist.

Der erkrankte Hund nimmt ab, hat dabei aber unveränderten Appetit, manchmal sogar Heißhunger – denn die aufgenommene Nahrung macht ihn nicht satt. Kot wird häufig und in großen Mengen ausgeschieden, teilweise sind unverdaute Nahrungsbestandteile enthalten. Die Konsistenz ist weich bis pastös, meist von grauer bis gelblicher Färbung.
Deutsche Schäferhunde und Collies haben eine genetische Veranlagung für diese Erkrankung und sind deshalb häufiger betroffen als andere Rassen.

Der Tierarzt kann den Verdacht durch eine Blutuntersuchung bestätigen.

Zur Therapie werden die fehlenden Enzyme über das Futter verabreicht, am besten in Form eines Pulvers. Zusätzlich kann auch frisches Pankreas von Rind oder Schwein verfüttert werden, was den Bedarf an Enzymersatzpräparaten vermindert.

Die Fütterung sollte an die Bedürfnisse angepasst werden. Hat der Hund bereits an Gewicht verloren, muss das Idealgewicht wieder hergestellt werden. Hierfür sind die Rationen zu vergrößern. Es empfiehlt sich, drei Mahlzeiten zu füttern. Diese sollten hoch verdaulich und rohfaserarm sein: mageres Fleisch, Milch- und Eiprodukte, Reis, Nudeln. Fett wird in Form von Distelöl, Maiskeimöl oder Sonnenblumenöl ergänzt. Ein hochwertiges kommerzielles Standardfutter ist meist gut verträglich.

Zu bedenken ist, dass die Erkrankung unheilbar ist und die Enzyme lebenslang zugesetzt werden müssen. Allerdings kann die Menge der Enzyme nach Besserung der Symptome und in Absprache mit dem Tierarzt auf die niedrigste wirksame Dosis verringert werden.

Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist unbedingt anzuraten. Begleiterkrankungen wie Diabetes oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse können das Krankheitsbild verschlimmern, sodass weitere Therapien eingeleitet werden müssen.

Bei der Katze ist besonders die chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse hervorzuheben. Bei dieser häufig schwerwiegenden Erkrankung haben die Tiere keinen Appetit, sind matt und trocknen aus. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Krankheit sogar tödlich sein.

Text:
Mit freundlicher Genehmigung der Schlüterschen Verwaltungsgesellschaft mbH vom 23.5.2013 Quellnennung: Der Praktische Tierarzt 94 (Ausgabe 4/2013) - Sonderheft 1/13 "Diät für Haustiere" (E-Paper), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, (Seite 13 - 17).

 

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