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Magen-Darm-Schonkost - Tierarztpraxis Dr. Kristine Hucke Wiesbaden

Schonkost für Hund und Katze

Erkrankung von Magen- Darm- Trakt,
Leber und Pankreas (8)

Wenn die Leber versagt

Die Leber erfüllt vielfältige Stoffwechselaufgaben. Neben Abbau und Neubildung lebenswichtiger Bausteine dient sie auch als Speicher- und Entgiftungsorgan und ist an der Produktion von Hormonen und Vitaminen beteiligt.

Da sie eine hohe Regenerationsfähigkeit besitzt, werden Erkrankungen häufig erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt.

Die Symptome sind unspezifisch und reichen von Durchfall, Erbrechen und Gewichtsverlust bis hin zu hochgradigen Allgemeinstörungen.

Wenn sich die Schleimhäute durch angehäufte Blutfarbstoffen gelb färben, spricht man von Ikterus (Gelbsucht). Die Ursache kann eine Erkrankung der Leber sein, aber auch ein übermäßiger Abbau von Blutzellen oder eine Störung des Galleabflusses.

Wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, kann der Tierarzt mit Hilfe von Blut-, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen feststellen.

Meist muss das Tier stationär behandelt werden. Bei länger andauernder Inappetenz ist es möglich, dass der Tierarzt eine Magensonde schiebt, um die Futteraufnahme zu sichern.

Erkrankungen der Leber treten auch bei jüngeren Tieren auf.

Die Ursache hierfür ist häufig in angeborenen Blutgefäßveränderungen zu suchen. In schweren Fällen kann es zur Anreicherung toxischer Stoffwechselprodukte im Gehirn kommen, was zu zentralnervösen Ausfallserscheinungen mit Veränderungen im Verhalten führt.

Tiere mit einer kranken Leber benötigen spezielles Futter.

Da die Ursache der Erkrankung häufig nicht zu beseitigen ist, kommt der Fütterung eine große Bedeutung zu. Auf das Selberkochen sollte in diesem Fall verzichtet werden. Besser ist es, eine kommerzielle Leberdiät zu füttern, die beim Tierarzt erhältlich ist.

Hochwertige Komponenten und ein erhöhter Anteil an Vitaminen unterstützen die erkrankte Leber.
Präparate mit Extrakten der Mariendistel bieten einen Leberschutz und können begleitend eingesetzt werden.

Es empfiehlt sich, das Futter mehrmals täglich in kleinen Portionen zu verabreichen.

Text:
Mit freundlicher Genehmigung der Schlüterschen Verwaltungsgesellschaft mbH vom 23.5.2013 Quellnennung: Der Praktische Tierarzt 94 (Ausgabe 4/2013) - Sonderheft 1/13 "Diät für Haustiere" (E-Paper), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, (Seite 13 - 17).

 

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