Dr. med. vet. Kristine Hucke, prakt. Tierärztin
Dotzheimer Str. 135a, 65197 Wiesbaden
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Motorradtour 2009

Schottland

1.Tag: Wiesbaden - Fährhafen Amsterdam/Ijmuiden

 

Ja, es war ein Traumziel von mir und die Tour dorthin möchte ich auch nicht mehr missen. Viele Zweifler gab es im Vorfeld:
„Schafft Ihr das überhaupt?“
„Und dann die Mischung: BMW R1100S und eine Harley! Schlimmer geht’s ja kaum!“
„Nach Schottland mit dem Zelt, da regnet es doch dauernd“

Na und? Wir haben spannende Tage erlebt, schöne Eindrücke mitgebracht und zu allem Überfluss verstehen wir uns weiterhin und Harley und S werden wohl auch weiterhin mal zusammen auf Tour gehen!

 

.......

.

Mittagspause

     

 

Ankunft in Ijmuiden, die Princes of Norway wartet schon..

 
Wie meist begannen die Vorbereitungen ja schon im letzten Jahr. Die ersten Informationen über das Internet, Fährverbindungen vergleichen, mögliche Ziele....
oh je, da gibt es in Schottland ja an jeder Strassenecke etwas anzuschauen!

Im Dezember dann die Buchung der Fähre bei DFDS, 10 % Anzahlung und damit war es amtlich, wir fahren und werden 10 Tage durch Schottland kurven!

Weiter gingen die Vorbereitungen, manchen Winterabend habe ich Reiseliteratur gewälzt und sass am PC und habe Wegpunkte für das Navi-System aufbereitet. Über 400 Punkte waren es dann auf meiner Navi-Karte, klar waren die nicht alle anzufahren, aber so liess es sich problemlos in Schottland selbst während der Touren individuell navigieren. Zeit, die sich für mich gelohnt hat und mir natürlich auch schon im Vorfeld interessante Eindrücke von Schottland verschafft hat.

 

     
Dann kam endlich der Abreisetag. Pünktlich um 8.00 Uhr steht Sunny voll bepackt und startklar vor der Tür, ein kleiner Unsicherheitsfaktor bleibt leider zunächst bestehen:
Das seit zwei Tagen brennende Warnlicht mit dem Hinweis auf einen elektronischen Fehler lässt sich nicht beeinflussen. Bremsen sind okay, alle Birnen funktionieren, Ersatzbirnen und Sicherungen habe ich am Vortag noch schnell gekauft, aber die Zeit zum BMW-Service zum Auslesen des Fehlers und Beheben der Störung hatte ich nicht mehr.

„Na Sunny, wirst doch keinen Ärger in Schottland machen. Nur weil ich letzte Woche neben einer F 800 GS auch eine BMW R 1200 R, nagelneu aber genau mit dieser brennenden Warnleuchte, Probe gefahren bin? War doch schon längst entschieden, dass die „Alte“ bleibt, also warum dieses Gemotze?“

 

 

 

und wir, wir warten auch....

     

Gut verzurrt, Sunny kennt es von Norwegen

 

Los geht es also zum verabredeten Treffpunkt und Manfred und seine Harley sind schon dort.

Über die Autobahnen geht es dann weiter nach Amsterdam und pünktlich stehen wir am Fährhafen in IJmuiden, sehen die Princess of Norway, die unter dänischer Flagge fahrende Fähre nach Newcastle.

Das Einchecken am Schalter ist schnell geschafft, Pässe geprüft, Tickets, Kabinenkarten und Büffetbestätigung erhalten und wir reihen uns zu den wartenden Motorradfahrern in der vorgegebenen Spur ein und die Warterei beginnt.

     

 

 

 

Mehr als 100 Motorräder stehen dann dort, werden ziemlich zum Schluss verladen, der Beginn der Verladeaktion gleicht allerdings eher einem Sommerschlussverkauf, 1. Tag, 9.00Uhr, Öffnen der Kaufhaustüren....

Als endlich das lang erwartete Zeichen zum Verladen der Motorräder erscheint, stürzen alle auf ihre Maschinen, von hinten wird gedrängt, überholt, geschnitten.

 

 

 

Unter dänischer Flagge

 

     

Reger Schiffsverkehr am Horizont

 
Warum eigentlich, wir hatten doch alle ein gültiges Ticket?
Beim Ablegen steht dann auch keiner mehr verlassen und zurückgeblieben am Pier.
Also warum diese typisch deutsche, und die meisten waren Deutsche, Drängelei? Herdentrieb, na ja.

Auch beim Verzurren bleibt diese Hektik im Bauch des Fährschiffes, es gibt genügend Stricke, allerdings wurden die Motorräder sehr eng eingewiesen, da ist eigentlich kein Platz mehr zum Vorbeigehen oder Seitenkoffer öffnen, aber irgendwie sind dann doch alle reisefixiert (muss selbst erledigt werden!).  Und beim nächsten Mal, so schwöre ich mir,  schaue ich früher auf den Boden und lasse mich bei quer verlaufenden Befestigungsseilen am Boden nicht mehr ganz so eng einweisen, denn rechts war dann am Schluss noch sehr, sehr viel Platz... Warum????

Warum muss man zum Verzurren unter den Seitenkoffern der eigenen und der Nachbarmaschine durchkrabbeln?

     
     
Es geht hinein in den Irrgarten der Treppen und Decks um die Kabine zu suchen und dann endlich sind alle Kabinen gefunden und es wird gelassener auf dem Schiff.

Zeit zum Durchschnaufen, duschen und das Schiff erkunden. Das bereits mit dem Ticket gebuchte Büffet am Abend schmeckt hervorragend,

 

windgeschütztes Gute-Nacht-Getränk

     

 

die See ist ruhig, wir schauen noch lange den ohne Flügelschlag mit dem Aufwind des Schiff dahin gleitenden Möwen zu. Die Natur hat ihren eigenen Energiesparmodus.

Insgesamt also ein wunderbarer Start nach Schottland!

Ach ja, und „Sunny“?
Nach dem 3.Tanken hatte sie dann ein Einsehen mit mir, die Kontrolllampe war dann erst mal wieder aus, bis zu unserem Umfaller, aber davon später.
 

 

    © 2000 - 2010 Text und Bilder: Dr. med. vet. Kristine Hucke, Wiesbaden