Dr. med. vet. Kristine Hucke, prakt. Tierärztin
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Motorradtour Sommer 2004

Provence - Pyrenäen - Carmargue

Tag 8: Carcassonne - Limoux - Col de Festes - Belesta - Fontaine de Fontestorbes - Georg de la Frau - Monsegur - Montferrier - St.Paulet - Tarascon-sur-Ariège

   

Es hat sich eingetrübt, beginnt leicht zu nieseln. So starten wir zur Festung Carcassonne, lassen die bepackten Motorräder auf dem Parkplatz stehen und wandeln ins Mittelalter.

Durch die Porte Narbonnaise mit der Zugbrücke betreten wir diese Festungsstadt mit ihrer Geschichte, folgen der gepflasterten Strasse zum Grafenschloss, bewundern die vielen Auslagen der kleinen Souvenierläden, bestaunen die Stadt Carcassone von den dicken Stadtmauern aus und wandeln auf der Turnierbahn der Reiter des Mittelalters.

Die Sonne gewinnt ihren Kampf gegen die Wolken und uns zieht es wieder zu den Motorrädern, stehen doch noch weitere interessante Punkte auf unserem Programm.

 

Carcassonne

 
Von Carcassonne nach Limoux auf der D 118, biegen wir in Limoux rechts ab und kommen über Roquetaillade, St Andre und den schönen Col de Festes nach Puivert, der D 117 nach Belesta folgend, biegen wir dort nach Süden ab, zur einer geheimnisvollen Quelle:

Fontaine de Fontestorbes, die intermittierende Quelle.

Dort angekommen ist die Enttäuschung groß, das ist eine ganz normale Quelle, das Wasser sprudelt gleichmässig aus der Grotte über die Steine ins Tal hinab.

Nichts tut sich...

Also setzen wir uns zu einem weiteren Besucher und machen Brotzeit.

Doch dann geschieht es doch noch, fast unbemerkt nimmt die Wassermenge ab, die Steine liegen frei und man kann in die Grotte hineinlaufen.

 

 

.... oh doch, das Wasser wird weniger

 

Nach weiteren fünf Minuten zeugen nur noch die feuchten, moosbedeckten Steine und der kleine Wasserfall links vorne von einer Wasserquelle.

Gewisse männliche Begleiter vermuteten ja einen Bewegungsmelder oder Druckmelder auf der Bank vor der Quelle, die den Wasserfluss bei Anwesenheit von Besuchern eindämmt. Aaaahha!

Fontaine de Fontestorbes
Die Quelle versiegt     
 
Unser nächstes Ziel ist nur wenige Kilometer entfernt. In den Reiseführern wird die wilde Schlucht, die Georges de la Frau, als Sehenswürdigkeit angepriesen. Wir folgen dem Weg durch das schöne Tal zum Aufstieg in die Schlucht. Die Motorräder zurücklassend kraxeln wir den Weg hinauf. Doch das gewisse Ahh und Ohh entlockt es uns nicht, nach sehr vielen hundert Metern (im Reise-Know-How wird von ein paar hundert Metern bis zur nur wenige Meter breiten Kluft und riesigen Felsen gen Himmel ragend gesprochen) drehen wir um, in Motorradkluft ist diese Kletterei bei diesen Temperaturen auch in einer schattigen George de la Frau sehr schweisstreibend. Wir fahren wieder zurück nach Fougax und belagern den ersten Dorfbrunnen. Welche Wohltat dieses frische Wasser!
 

Hmmm, kühles Wasser zum Trinken..

... und Abkühlen

   
   

Montsegur

Wieder sind es nur wenige Kilometer, allerdings einige schöne Kurven bis zum nächsten Halt:

Montsegur, die Burgruine der Katharer, in vielen Romanen z.B. Die Kinder des Grals, als Schauplatz benutzt.

Die Burg thront auf dem 1207m hohen Felsen Pog. Wir bestaunen das Bauwerk vom Parkplatz aus, gekraxelt sind wie ja gerade erst.

Selbst mit dem Fernglas erscheinen die Menschen auf dem Aufstieg des Felsens wie kleine Punkte, man kann sich vorstellen wie schwierig eine Stürmung dieser Festung war.

 

   

Wir überqueren den Pass und fahren hinab nach Montferrier und Villeneuve-d'Olmes, folgen der D117 weiter nach Westen bis St.Paulet.

Wir bleiben auf der östlichen Seite der Ariège Richtung Tarascon, biegen nochmals zur Pont d'Diabolo ab.

Tarascon-sur-Ariège ist dann auch unser Etappenzeil, der Campingplatz Le Pre Lombard direkt an der Ariège ist ein großer, sauberer Platz, der auch verschiedene Hüttentypen anbietet (www.prelombard.com)

Pont d'Diabolo

 

Tarascon-sur-Ariège, die kleine durch die Ariège geteilte Stadt mit ihrem Uhrenturm ist am Abend einen Besuch wert. Den guten französischen Wein haben wir uns an diesem Tag verdient.

 

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Das Jahr 2004

© 2000 - 2010 Text und Bilder: Dr. med. vet. Kristine Hucke, Wiesbaden